Ankommen in Amed.

Amed/Bali
Man man, war das schoen dort! Eigentlich ist mit diesem kurzen Satz schon alles gesagt … Aber kommen wir lieber zu den Details:
Amed ist (wie faelschlicherweise oft angenommen wird) kein einzelner Ort, sondern eine sehr laendliche Region im Nordosten Balis, die mit einer knapp 2stuendigen Autofahrt von Ubud aus zu erreichen ist. Unsere Fahrt dorthin war jedoch alles andere als 2stuendig. Wir brauchten dank „Perama“, einem Abzock-Touristenunternehmen hier auf Bali, geschlagene 4,5 Stunden um diese paar Kilometer zu bewaeltigen. Erst wurden wir an einer Sammelstelle auf unterschiedliche Busse verteilt, um dann irgendwo im Niergendwo eine „Lunch-Zwangspause“ einzulegen. Wir hatten auf jeden Fall diese thailaendischen Reisemethoden total ueber und waren froh endlich in Amed angekommen zu sein …

Und es ward Ruhe
Wir konnten kaum glauben, dass wir uns noch auf Bali befanden. Hier war es so schoen abgeschieden und ruhig, dass man auch ebenso gaaaaanz woanders auf der Welt haette sein koennen. Nachdem wir in unser Hotel eincheckten ging es auf Entdeckungstour und stellten sofort fest, dass wir hier wirklich am A**** der Welt waren (im positiven Sinne). Keine Souvenirshops an die man sich so schoen gewoehnt hatte, keine nervigen Mopeds auf der Strasse, keine Menschenseele … Wo waren wir? Nun ja, eine Stadt war es nicht, ein Dorf auch nicht, Die Region Amed ist lediglich EINE Strasse in Strandnaehe mit vereinzelten Ansammlungen von Haeusern. So war es durchaus nicht verwunderlich, dass man fuer sein Abendessen erst einmal rund 10 Minuten mit dem Moped zuruecklegen musste, um an ein „angesagtes“ Lokal zu kommen …

ANAK
Hier in Amed wollten wir uns zunaechst mit der Kanadierin Valerie treffen. Wir haben sie bereits in Borneo kennengelernt gehabt, wo sie uns erzaehlte, dass sie genau hier fuer die Organisation ANAK arbeitete, die sich um die Schulbildung armer Kinder der Region einsetzt.
Aber wie verabredet man sich hier? Rauchsignale? Das Telefon des Hotels ging nicht. Eine eigene Simkarte fuers Handy hatten wir auch nicht. Blieb nur noch das Internet. HAHA, guter Witz … Welches Internet? nach einer einstuendigen Suche, rangen wir uns doch dazu durch das Internet des Hotel-Diving Centers zu benutzen. Horende Minutenpreise und ein Modem aus laengst vergessen Zeiten sorgten dafuer, dass man nach rund 5 Minuten den Einloggbildschirm vom Emailanbieter auf dem Schirm hatte! Na immerhin.  So wussten wir nach weiteren 5 Minuten, dass wir uns in der Bar „Wawa Wewe 1“ treffen wuerden. Zeitpunkt war nicht ganz klar … aber trotzdem mal los, wir werden sie schon treffen. Leichter gesagt als getan, denn die Bar ist nen paar Kilometer entfernt gelegen. Taxi? Nee, hier gibts keine. Nur ein ueberteuerter Fahrservice vom Hotel und Hobbytaxifahrer. Schliesslich handelten wir einen guten Preis aus und zogen ein „One Way Ticket“ – Zurueck wuerden wir schon irgendwie kommen.
Ziemlich lange verbrachten wir in dieser Bar, bis auch endlich Valerie auftauchte. Es stellte sich heraus, dass sie einen Mitarbeiter des Ladens sehr gut kannte und somit unsere Fahr zurueck ins Hotel gesichert sei. Nun waren wir erst einmal da … in Amed. Irgendwie sind wir erst zu diesem Zeitpunkt erst richtig in Amed angekommen und hatten uns natuerlich auch ne Menge zu erzaehlen!

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2 Kommentare zu „Ankommen in Amed.“

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