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Unsere Reise durch Thailand…

Mal paar Fotos zur Abwechslung…

Zum Abschied aus Thailand eine kleine buntgemischte Bildgalerie der letzten Tage…

Heute sind wir mit einem Tragflaechenboot gesund und munter auf der Insel Langkawi in Malaysia angekommen. Hier werden wir die naechsten Tage verbringen, bis es uns in den Dschungel treibt… Die naechsten Tage werden sicher spannend… und das Internet wieder billiger :D

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Von Insel zu Insel.

Was bisher geschah:
Koh Phi Phi, eine schoene kleine Trauminsel. Tag 1, zwei kaum zu stoppende Touris versuchen mittags (!!!) an einen entlegenen Strand, an dem man auch bei Ebbe schwimmen kann zu laufen. Es geht ueber Stock und Stein, durch Dschungelwaelder und fremde Resorts… Nur der Strand laesst sich nicht erblicken. Voellig erschoepft erliegen sie einer traumhaften kleinen Bucht, in der nun wirklich kein Schwein am Strand liegt… Dennoch: Mssion gescheitert! Der angestrebte Strand war nur 50 Meter weiter!!!
Tag 2, zwei uebermuetige Touristen versuchen mittags (!!!) den sog. „View Point“ zu erreichen. Nur leider hat niemand erwaehnt, dass man erst einmal unzaehlige Stufen und Wege mit 100% Steigung erklimmen muss – Dennoch: die Mission wurde erfolgreich abgeschlossen und der Ausblick ueber die kleine Tropeninsel war gigantisch!
Tag 3, die besagten Touris im Doppelpack buchten eine Halbtagesbootsfahrt um die Insel… Und starteten wann? Na, wir stehen ja auf Hitze… MITTAGS! Wann sonst?! Als erstes wurde der Monkeybeach ohne Monkeys angesteuert. Ein wenig enttaeuscht ging es weiter in eine weitere Bucht zum Schnorcheln. Das Schnorcheln war die totale Entschaedigung fuer die fehlenden, bloeden Affen. Es gab so viele Fische zu sehen (was auch sonst?), auf jeden Fall besser als Affen…
Weiter ging es zu Bucht Nummer 3. Ein kleines Loch im Fels war unser Ziel. Alle Mann rueberschwimmen und durch. Wir betraten Festland und gingen kleine Trampelpfade hinunter zu einem Strand. Dann standen wir dort: „The Beach“ – in leibhaftiger groesse. Und die Leute von unserem Boot waren so ziemlich die Einzigen auf dem Strand. Echt genial… Nun aber weiter, gleich um die Ecke soll man eine super Aussicht auf den Sonnenuntergang haben – der eigentliche Grund, warum wir hier mit dem Boot noch so spaet unterwegs sind… Aber wo ist eigentlich die Sonne? Hmpf. Die hat sich hinter dicken Wolken verkrochen! Is auch egal, Sonnenuntergaenge hatten wir bisher schon genug…

Nun sind wir im uebrigen auf Koh Lanta. Groessere Insel mit Bruecke zum Festland, aber genauso teurem Internet :P Hier herrscht momentan die absolute „Low Season“ und die Hotel/Resortpreise fuer Unterkuenfte sind ziemlich im Keller. Unser Glueck! Denn so kann man sich endlich MITTAGS eine Klimaanlage im Hotelzimmer leisten…
Lange bleiben wir jedoch nicht, denn schon bald laeuft unser Visum aus und wir machen einen Abflug nach Malaysia: Erster Stopp, die Duty Free Insel Langkawi!!!
Spaetestens von dort melden wir uns wieder…

Ach ja, wer Bilder von Koh Phi Phi haben moechte, die reichen wir nach… oder man schaut sich einfach noch einmal „The Beach“ an.

Der weitere Masterplan.

Unsere Tage in Thailand sind fast schon gezaehlt. Noch sitzen wir in Phuket Town, werden aber gleich zum beruehmt beruechtigten Patong Beach aufbrechen. Morgen wird es dann zu einer der letzten Stops hier in Thailand gehen: Koh Phi Phi.
Beruehmt wurde diese Insel als Hauptdarsteller im Hollywoodschinken „The Beach“ – Naja, zumindest Teile der Inselgruppe… Wie dem auch sei: Nach einer Zwischenlandung auf der Insel der Party und Exzesse werden wir uns auf das eher ruhige Koh Lanta zurueckziehen, bevor es dann schlussendlich nach Malaysia geht. Aus Gruenden der Internetnutzungskosten auf den Inseln hier, werden wir wohl erst wieder in Koh Lanta etwas schreiben…

Aber egal! Denn noch sind wir hier in Phuket und geniessen die umliegenden Straende mit Tagesausfluegen :) 

Ein ruhiger zweiter Tag…

Der Songkran-Spuk scheint in Phuket schon vorrueber zu sein. Zumindest sind keine Verrueckten mit Wasserkanonen in der Stadt zu sehen :)
Dem entsprechend gediegen verlief auch der gestrige Tag. Rumgammeln bis zum Abwinken! Blos nicht zu nah an die Straende, dort koennten ja noch ein paar Irre rumlaufen…

Die Bilder stammen im uebrigen vom 13.4., unserem Songkran-Erlebnis in Karon :)

Wasser marsch…

Ab heute herrscht in gesamt Thailand Ausnahmezustand: Es ist thailaendisches Neujahr, und man feiert dies feucht froehlich 3 Tage lang. Songkran werden diese Festtage genannt und jeder beteiligt sich daran, ob gewollt oder ungewollt…
Hier ein kleiner Ueberblick: Songkran

Der Tag startete recht harmlos… Wir erfuhren, dass Songkran besonders in Naehe der Straende gefeiert wird und so wollten wir am nahegelegenen Karon-Beach einfach mal schauen, was so passiert. Wir waren auf alles vorbereitet, verpackten die wichtigsten Gegenstaende luftdicht und wasserfest in den passenden 7eleven Tueten im Rucksack und zogen los. Mit dem Localbus sollte es direkt an den Strand gehen.

Die Fahrt im Localbus war der reinste Spiessrutenlauf! Die Passagiere, des zu langsam fahrenden Busses waren den geballten Wassermassen hilflos ausgesetzt! Wir hatten nichts um einen Gegenschlag zu organisieren – also mussten wir dort durch:
Die Strassen waren von Wasserstationen gesaeumt. Jede Bar, jeder Privathaushalt machte mit. Ueberall standen Leute mit Wassereimern, Gartenschlaeuchen, Wasserkanonen… Besonders lustig waren die kleinen Kinder, die Kanonen hatten, die groesser als sie selbst waren – zum Leid der Touris, ihr primaeres Ziel! Pick-Up Jeeps waren die fahrenden Festungen. Mit riesigen Wasserbehaeltern beladen verschanzten sich bis zu 16 Leute auf den Fahrzeugen und gaben alles. Im Schritttempo ging es durch die Stadt, Pick-Ups bekriegteten sich, Farangs (Touris) rannten um ihr leben und hatten doch keine Chance… Selbst die Feuerwehr war mit von der Partie: Die Pick-Ups konnten hier wieder ihre Wasserreserven auffuellen und Tankwagen schossen ihre Wassermengen zu Technomusik ueber die Strassen. Besonders lustig waren die tanzenden Feuerwehrmaenner auf den Tankwagen… Entfernt erinnerte es an die Village People (Die Polizei hielt sich leider ziemlich verdeckt) :P

In Karon angekommen holten wir erst einmal Luft. Nass bis auf die Haut gingen wir erst einmal an den Strand (der einzig trockene Platz) und etwas essen, um unser weiteres Vorgehen zu planen… Aller Planung zum Trotz, wir wurden noch nasser! Ein Entrinnen gab es nicht… Wasser flog, meist auch eingefaerbt (Mel kann davon ein Liedchen trillern) und das Puder wurde einem freundlicherweise per Hand ins Gesicht massiert! … Erschoepft und nass bis auf die Haut kamen wir gegen Abend in Phuket Town an.

Wir haben viel gelernt vom heutigen Tage, morgen wird der gleiche Spass wieder von vorn beginnen… Doch dieses Mal sind wir noch besser vorbereitet und werden zurueckschlagen :P

Ein knallrotes Gummiboot…

…waere mir beim Uebersetzen nach Rai Leh lieber gewesen! Aber diese Nussschalen namens „Longtail boat“ sind immer wieder erstaunlich und fuer ein Abenteuer zu haben :D

Die letzten zwei Tage waren wir an den Traumstraenden von Rai Leh. Eine Halbinsel im suedlichen Krabi, durch riesige Cliffs so entlegen, dass man sie nur mit dem Boot erreicht. Das Wetter – wie sollte es gegenueber Deutschland auch sein – war der absolute Hammer! So konnten wir schoen am Strand brutzeln, uns im Pool des Resorts abkuehlen, oder einfach in den Waeldern und in den Hoehlen auf Entdeckungstour gehen, um dann schliesslich abends bei einem Bierchen und Raggae Live Musik zu entspannen.

Der einzige Haken an der Sache: Rai Leh ist mittlerweile so sch@#Sa@#!teuer, so dass kein !@#1$! Lust hat laenger zu bleiben! Es koennte so schoen sein. Aber die schoensten und urigsten Kneipen muessen den grossen Resorts weichen und supernoble Restaurants verdraengen die Strassenkuechen. Gelackte Affen verdraengen die Schimpansen von den Bergen und Gucci-Schnallen braeunen sich mit dem Tandoori Chicken um die Wette…
Was reg ich mich auf, Rai Leh ist absolut kein Geheimtipp mehr und erfaehrt einen Boom… leider scheint dieses Stueckchen Erde in Zukunft nur noch den Reichen und „Schoenen“ vorbehalten zu sein.
Nachdem nun unser Wochenbudget gesprengt wurde und unser Zeitplan fuer die restliche Zeit in Thailand ein wenig streng erscheint, sitzen wir nun in Phuket Town und geniessen die Stadtluft, dieser alten Metropole… :D