Schlagwort-Archive: Doi Suthep

Erst kriechen, dann der Segen.

Besonders interessant erschien uns eine Prozession, bei der die Thailaendischen Glaeubigen vor einem Priester niederknieten und beteten… oder was auch immer. Zumindest sprach der buddhistische Priester ein Gebet und spritzte mit Wasser auf die knieenden Personen. Im Anschluss dessen erhielt jeder Teilnehmer ein weisses Armband.

Das sah so interessant aus, also machten wir das auch…

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Im nachhinein erfuhren wir, dass der Priester in dieser Zeremonie mit Weihwasser und Gebeten, das Boese und Schlechte aus dem Menschen verscheuchte und im Anschluss mit dem Armband den Koerper des Menschen versiegelte, so dass auch nichts Schlechtes mehr in diesen hineindringen und das Gute nicht wieder verloren geht. Das Armband wurde unter einer Formel mit einem speziellen Knoten versehen.

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Wir bekamen weisse Baender umgelegt. Je nach Anlass der Zeremonie bekommt man eine andere Farbe umgebunden.
Ach ja, die Frauen durften das Armband nicht direkt vom Priester erhalten. Dieser darf naemlich nicht eine Frau beruehren. Damit dir Frauen dennoch ihr Baendchen haben durften, sass nebendran der Praktikant (kein Moench) und verteilte die Baender… :)

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Touri-Fotos fuer Fortgeschrittene.

Wenn man also ein typisches Erinnerungsfoto schiessen moechte, sollte sich der Fotograf darueber im klaren sein, wie er das Motiv gestaltet. Zunaechst moechte man die Touristenatraktion mit auf dem Foto haben… Als Beweis, dass man auch wirklich dort war, kommt nun der Partner ins Spiel. Er wird in diesem Falle posieren muessen. Wurde die zu fotografierende Person in Stellung gebracht, der Bildausschnitt gewaehlt, dann sollte man nur noch abdruecken… na wenn das mal so einfach waere!!!

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Mel ist leider vollkommen verdeckt (immer diese ruecksichtlosen Touris). Eigentlich sollte Mel zusammen mit Annie (einem Maedel, dass mit uns nach Doi Suthep fuhr) zu sehen sein.

Ein heisser Tag.

Gestern war ein wirklich schoener Tag… Wir fuhren fuer einen Tagesausflug weiter in den Norden und besuchten einen sehr schoenen Tempel in den Bergen von Chiang Mai. Zusammen mit ein paar weiteren Touris bestiegen wir gegen Mittag unser „Red Cab“, eine Art Sammeltaxi und duesten die Serpentinstrassen zur Tempelanlage hinauf…

Die Red Cabs sind keine Sammeltaxis, wie wir sie kennen, sondern vielmehr alte, aufgemotzte Pickup Jeeps. Die Ladeflaeche wurde kurzerhand zu 2 Sitzreihen umgebaut und man versucht es sich so einigermassen bequem zu machen, ohne hinten raus zu fallen.

Wie dem auch sei, oben angekommen erwarteten uns erst einmal 300 Treppenstufen, die uns zum Tempel bringen sollten. Alles nicht so einfach in der tierischen Mittagshitze… Aber es hat sich gelohnt: Wir genossen ziemlich lange den schoenen Ausblick auf Chiang Mai…

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