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Über den Wolken von Indonesien.

Vulkane von oben
Es wurde völlig unterschlagen, aber ich denke, die Bilder können sich trotzdem sehen lassen …

Der Flug von Bali nach KL war ja zunächst wirklich nicht so übel (weiterführender Bericht hier). So sind auch diese Bilder entstanden. Besonders interessant ist der Blick auf die Vulkane. Da wir auch Java überflogen war sogar der Ausbruch eines Vulkanes vom Flugzeug aus zu sehen … alles in allem sehr nett, bis die besagten Fluglöcher kamen :)

P.S. bitte fragt mich nicht, welches Bild nun was genau zeigt … ich kann es selbst nur stellenweise versuchen zu erraten :)

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Borobudur und Brambanan.

Der Doppelpack im Morgengrauen
Was sich zunaechst wie zwei feurige, orientalische Gewuerzmischungen anhoert, entpuppt sich schlussendlich zu zwei wunderschoenen Tempelanlagen auf Java! „DIE“ Tempel auf Java … Gelistet als Nummer 592 und 642 der „World Heritage List“, waere man als Touri doch wirklich bloede, wenn man sich „DIE“ Tempel entgehen lassen wuerde … Koste es was es wolle!!! – In diesem Falle unseren Schlaf … denn schon um 5:00h stand unser Fahrer, mit einem breiten Grinsen wartend vor der Tuer.

Borobudur
In einem nagelneuen Minivan ging es zur ersten Attraktion des Tages – aber HALT! „Vulcano – Sunrise! Look! Look!“, rief unser Fahrer und stand auf der Bremse. Und in der Tat sahen wir einen wunderschoenen Sonnenaufgang im Morgennebel und Vulkankullisse – DAS hat man wirklich nicht oft. Ein paar Fotos spaeter gings auch schon weiter.
Bei Borobudur angekommen, erinnert uns die gesamte Szenerie ein wenig an die alten Tempel von Ankor: Der Eingang zum Tempel Borobudur war von Souvenirshops belagert und der Eintrittspreis sucht in Indonesien seines Gleichen! 11 US-Dollar muss der Touri berappen, 7 US-Dollar der arme Student. Doch die relativ hoch erscheinenden Ausgaben und der Spiessrutenlauf durch die Souvenirshops lohnt sich wirklich. Borobudur wird zu Recht als „Forgotten World Wonder“ bezeichnet … Eine riesige Tempelanlage steht auf einmal direkt vor uns, umgeben vom morgendlichen Nebel, beschienen von den ersten Sonnenstrahlen des Tages!
Unsere Muedigkeit ist irgendwie nicht mehr zu spueren und die ersten paar Treppenstufen zur ersten Plattform der Tempelanlage werden noch gesprungen, spaeter dann eher geschlichen (vielleicht sind wir doch nicht so fit, wie wir dachten) – Sofort will alles erkundet werden! Und es lohnte sich. Das Lichtspiel auf dem Tempel im Morgengrauen, der kuehle Nebel, der langsam verschwand und den Blick auf umliegende Berge freigab, die wahnsinnige Architektur … Alles in Allem ein schoener Start in den Tag.

Prambanan
Nach einem Fruehstueck – Mehr schlecht als recht – ging es mit dem Auto weiter. Wir fuhren durch eine sehr sehr laendliche Gegend. Reisterassen, Reisernte, und Frauen in bunten Batikkleidern, die den Reis auf einfachen Felsbrocken dreschten. Viehwagen und Muskelkraft statt Traktor … Idyllisch, waeren da nicht die bloeden Mopeds um uns herum … Egal, zum wegschlummern reichte es, im nagelneuen Minivan mit Ledersitzen und Klimaanlage – irgendwie auch dekadent, wenn man die Bauern in der Hitze schufften sah und man selbst durch die getoenten Scheiben seine Fotos schoss …
Nach einem Zwischenstopp an einem Hindutempel (dessen eigentliche Attraktion der nebenstehende Riesen-Baum mit enormen Luftwurzeln war), ging es schnurstracks zur alten Tempelanlage Brambanan. Brambanan hat es leider schwer erwischt – ein schweres Erdbeben (2006, wenn ich mich nicht taeusche) hat fast jeden Tempel umgeschmissen! Relativ flott erschien uns der Wiederaufbau der Tempelanlage – so sind neben den vielen kleinen Steinhaufen (ehemals kleine Pagoden) die grossen Tempel fast wieder zu 100% hergestellt. Zumindest erschien es uns so … Aber wir lassen lieber (demnaechst) Bilder sprechen! Einen Tagesausflug, oder ein Theaterbesuch im benachbarten Freilufttheater, ist Brambanan auf jeden Fall wert. Auch die 6 US-Doller, die diesmal an der Kasse faellig waren.

Da nun schon die satte Mittagssonne Vollgas gab und wir diesmal schlauer sind als sonst, entschieden wir uns nach rund 1,5 Stunden Brambanan die Heimreise einzuleiten. Und so ging es wieder zurueck nach Jogja mit einem wirklich netten Fahrer, mit einem tollen Auto, mit toller Musik ins tolle Hostel :)